Autor: Redaktion transplant campus - Datum: 04.02.2020

CME-zertifizierte Fortbildung zu Impfungen in der Nephrologie

Bei Patienten mit nephrologischen Erkrankungen und bei immunsupprimierten Patienten u.a. nach Nierentransplantation ist die Infektanfälligkeit erhöht. Umso wichtiger sind ein vollständiger Impfstatus der Patienten und die Überprüfung einer adäquaten Impfantwort. Eine CME-zertifizierte Fortbildungseinheit von Dr. Stephanie Cordts, Dr. Sarah Jansen und Prof. Burkard Tönshoff fasst die aktuellen Hinweise und Empfehlungen zur Impfung bei nephrologischen Patienten zusammen.

Erhöhte Infektanfälligkeit bei nephrologischen Erkrankungen und Immunsuppression

Eine Vielzahl nephrologischer Erkrankungen – wie Autoimmunkrankheiten, Glomerulonephritiden und der Zustand nach Nierentransplantation – erfordert eine langfristige immunsuppressive Therapie. Die damit verbundene erhöhte Infektionsanfälligkeit ist den behandelnden Ärzten geläufig. Allerdings besteht bisweilen Unsicherheit, inwieweit Impfungen als präventive Maßnahmen gefahrlos angewendet werden können bzw. eine erfolgreiche Immunisierung noch möglich ist. Auch eine chronisch eingeschränkte Nierenfunktion ist per se mit einem erhöhten Infektionsrisiko assoziiert. Für diese Patienten kann eine vollständige Durchimpfung bzw. die Überprüfung einer adäquaten Impfantwort lebensrettend sein.

Fortbildungseinheit: Impfungen in der Nephrologie

Vor diesem Hintergrund haben Dr. Stephanie Cordts (Heidelberg), Dr. Sarah Jansen (Essen) und Prof. Burkard Tönshoff (Heidelberg) die CME-zertifizierte Fortbildung „Impfungen in der Nephrologie“ erstellt (1). Die Autoren geben Informationen und Empfehlungen zur Impfung von

  • Patienten mit Nierenerkrankungen mit/ohne eingeschränkter Nierenfunktion
  • Dialysepatienten
  • Patienten auf der Warteliste zur Nierentransplantation und nach Nierentransplantation
  • Nephrologischen Patienten mit medikamentöser Immunsuppression außerhalb des Transplantationssettings
  • sowie Hinweise zu speziellen Impfungen und zur Impfung von Kontaktpersonen.

Die Fortbildungseinheit soll den Leser dazu befähigen, Lücken im Impfschutz der Patienten zu erkennen, nephrologische Patienten zu identifizieren, die eines besonderen Impfschutzes bedürfen, und zu wissen, welche Impfungen für nierentransplantierte Patienten ungefährlich sind und welches der richtige Zeitpunkt zur Impfung ist.

Fortbildung mit 3 CME-Punkten zertifiziert

Die Fortbildungseinheit ist CME-zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein. Nach erfolgreicher Absolvierung des Wissenstests werden 3 CME-Punkte vergeben.
Die Teilnahme an dem zertifizierten Kurs ist bis 27.11.2020 auf CME.SpringerMedizin.de möglich: CME-Kurs Impfungen in der Nephrologie

Teilnehmen können Abonnenten der Fachzeitschrift und e.Med-Abonnenten. Es ist außerdem ein kostenloser einmaliger Testzugang für 14 Tage möglich.

Literatur

  1. Cordts S, Jansen S, Tönshoff B. Impfungen in der Nephrologie. Nephrologe 2019; 14: 479-492.

          Autor: Redaktion transplant campus

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