Wissen kompakt

Die Messung des Torque-Teno-Virus (TTV) ist eine vielversprechende Methode zum Immunmonitoring nach Nierentransplantation. TTV könnte als Biomarker zur Risikostratifizierung von akuten Rejektionen und Infektionen eingesetzt werden. Was ist TTV und welche Ergebnisse kann das TTV-Monitoring erbringen?

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Nierentransplantierte Frauen und Männer mit Kinderwunsch stehen häufig vor der Frage, ob eine Schwangerschaft nach der Transplantation möglich ist. Auf eigene Kinder müssen Transplantat-Empfänger häufig nicht verzichten. Allerdings gibt es einige Maßnahmen und Risiken zu beachten. Prof. Dr. med. Michael Fischereder fasst die Situation in einem kurzen Bericht zusammen.

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Die Prinzipien der immunsuppressiven Therapie nach einer Nierentransplantation bei Kindern und Jugendlichen sind ähnlich wie bei Erwachsenen. Allerdings gilt es hier einige pädiatrische Besonderheiten zu beachten, wie Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff in einem aktuellen Übersichtsartikel und einer Präsentation auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Transplantationsmedizin (DTG) berichtet.

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Ein Forschungsteam des Klinikums der Ruhr-Universität Bochum hat einen Test etabliert, der Aufschluss über die Immunreaktion auf das neuartige Coronavirus bei Patientinnen und Patienten gibt, die Immunsuppressiva einnehmen. Im Interview auf transplant campus erzählt Prof. Nina Babel über das überraschende Ergebnis: Die Patienten können trotz Immunsuppression eine gute Immunantwort auf SARS-Cov-2 erzielen.

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Dank neuer Entwicklungen und Technologien in der Genetik können heute immer mehr genetisch bedingte Nierenerkrankungen identifiziert werden. Die Ergebnisse genetischer Untersuchungen können dabei entscheidenden Einfluss auf das weitere therapeutische Vorgehen haben. PD Dr.med. Alexander Weidemann informiert über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen und plädiert für eine konsequentere Testung auf genetische Nierenerkrankungen bei unspezifischen histologischen Veränderungen der Niere.

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Trotz aller Fortschritte in der Transplantationsmedizin wird deren Erfolg durch den zunehmenden Organmangel geschmälert. Die Schaffung transplantierbarer Organe mittels Tissue Engineering, also der biotechnologischen Herstellung komplexer Gewebestrukturen, stellt vor diesem Hintergrund eine mögliche Alternative dar. Eriselda Keshi und Prof. Igor M. Sauer geben einen Überblick über die technischen Methoden und den aktuellen Stand des 3D-Drucks von Organen und Geweben.

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Die digitale Plattform MACCS ermöglicht eine bessere und zeitgemäße Kommunikation und Dokumentation in der komplexen Versorgung chronisch kranker Patienten im häuslichen Umfeld. Das Konzept wurde prototypisch für nierentransplantierte Patienten entwickelt und wird jetzt weltweit erstmalig routinemäßig für das Home-Monitoring der nierentransplantierten Patienten verwendet. Dr. Düttmann-Rehnolt und Prof. Budde geben ein Update zu den aktuellen Entwicklungen des Projekts.

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Die neue Zusatzweiterbildung Transplantationsmedizin ist auf einem guten Weg und soll in Kürze in vielen Bundesländern eingeführt werden. Prof. Dr. Felix Braun gibt im Interview mit transplant campus Auskunft über die Inhalte und den aktuellen Stand der Zusatzweiterbildung in Deutschland.

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Eurotransplant hat seine Organisationstruktur neu definiert und umgesetzt. Nach fast fünf Jahren der Diskussionen, Anpassungen und Vorbereitungen trat die neue Eurotransplant-Führungsstruktur Anfang 2020 in Kraft. Prof. Dr. Johann Pratschke stellt die neue Struktur vor.

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Symptomatische Infektionen mit dem Cytomegalievirus sind eine der häufigsten viralen Komplikationen nach Transplantation. Eine aktuelle CME-zertifizierte Fortbildungseinheit von Dr. Tina Schmidt, Dr. Janine Mihm, Prof. Dr. Urban Sester und Prof. Dr. Martina Sester informiert über das Cytomegalievirus (CMV) sowie die Diagnostik, Prävention und Behandlung von CMV-Komplikationen.

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