Wissen kompakt

Die Zeit des Übergangs vom Jugend- in das Erwachsenenalter geht mit weitreichenden körperlichen, psychischen und sozialen Veränderungen einher. In dieser Phase sind gerade junge Transplantationspatienten besonders vulnerabel und benötigen Unterstützung. Eine neue S3-Leitlinie gibt nun Empfehlungen für die Transition von der Pädiatrie zur Erwachsenmedizin.

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Trotz kontinuierlicher Verbesserung des Transplantations-Outcomes besteht weiterhin ein gesundheitliches Risiko u.a. durch Transplantatabstoßung und Immunsuppressiva-induzierte Komplikationen. Es besteht daher Bedarf für innovative und personalisierte therapeutische Konzepte. Eine Rolle bei der Verbesserung des Transplantat-Outcomes könnte das Darmmikrobiom spielen. In diesem Zusammenhang berichtet Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff über das Darmmikrobiom und seinen potenziellen Einfluss.

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Die Corona-Pandemie ist eine große Herausforderung für die Versorgung von dialysierten und nierentransplantierten Patienten. PD Dr. med. Alexander Weidemann gibt anhand von zwei exemplarischen Fallbeispielen aus der Praxis einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und zeigt, wie komplex und dramatisch die Auswirkungen der Pandemie im Bereich der Organtransplantation sind.

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Die Messung des Torque-Teno-Virus (TTV) ist eine vielversprechende Methode zum Immunmonitoring nach Nierentransplantation. TTV könnte als Biomarker zur Risikostratifizierung von akuten Rejektionen und Infektionen eingesetzt werden. Was ist TTV und welche Ergebnisse kann das TTV-Monitoring erbringen?

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Nierentransplantierte Frauen und Männer mit Kinderwunsch stehen häufig vor der Frage, ob eine Schwangerschaft nach der Transplantation möglich ist. Auf eigene Kinder müssen Transplantat-Empfänger häufig nicht verzichten. Allerdings gibt es einige Maßnahmen und Risiken zu beachten. Prof. Dr. med. Michael Fischereder fasst die Situation in einem kurzen Bericht zusammen.

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Die Prinzipien der immunsuppressiven Therapie nach einer Nierentransplantation bei Kindern und Jugendlichen sind ähnlich wie bei Erwachsenen. Allerdings gilt es hier einige pädiatrische Besonderheiten zu beachten, wie Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff in einem aktuellen Übersichtsartikel und einer Präsentation auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Transplantationsmedizin (DTG) berichtet.

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Ein Forschungsteam des Klinikums der Ruhr-Universität Bochum hat einen Test etabliert, der Aufschluss über die Immunreaktion auf das neuartige Coronavirus bei Patientinnen und Patienten gibt, die Immunsuppressiva einnehmen. Im Interview auf transplant campus erzählt Prof. Nina Babel über das überraschende Ergebnis: Die Patienten können trotz Immunsuppression eine gute Immunantwort auf SARS-Cov-2 erzielen.

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Dank neuer Entwicklungen und Technologien in der Genetik können heute immer mehr genetisch bedingte Nierenerkrankungen identifiziert werden. Die Ergebnisse genetischer Untersuchungen können dabei entscheidenden Einfluss auf das weitere therapeutische Vorgehen haben. PD Dr.med. Alexander Weidemann informiert über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen und plädiert für eine konsequentere Testung auf genetische Nierenerkrankungen bei unspezifischen histologischen Veränderungen der Niere.

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Trotz aller Fortschritte in der Transplantationsmedizin wird deren Erfolg durch den zunehmenden Organmangel geschmälert. Die Schaffung transplantierbarer Organe mittels Tissue Engineering, also der biotechnologischen Herstellung komplexer Gewebestrukturen, stellt vor diesem Hintergrund eine mögliche Alternative dar. Eriselda Keshi und Prof. Igor M. Sauer geben einen Überblick über die technischen Methoden und den aktuellen Stand des 3D-Drucks von Organen und Geweben.

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Die digitale Plattform MACCS ermöglicht eine bessere und zeitgemäße Kommunikation und Dokumentation in der komplexen Versorgung chronisch kranker Patienten im häuslichen Umfeld. Das Konzept wurde prototypisch für nierentransplantierte Patienten entwickelt und wird jetzt weltweit erstmalig routinemäßig für das Home-Monitoring der nierentransplantierten Patienten verwendet. Dr. Düttmann-Rehnolt und Prof. Budde geben ein Update zu den aktuellen Entwicklungen des Projekts.

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