Journal Club

Eine Originalarbeit im New England Journal of Medicine beschreibt die erfolgreiche Transplantation von Niere und Stammzellen bei 3 pädiatrischen Patienten mit immuno-ossärer Dysplasie vom Typ Schimke. Durch ein neuartiges Verfahren konnte eine dauerhafte Immuntoleranz erzeugt werden. Keines der Kinder benötigte während des Follow-ups von bisher 22 bis 34 Monaten nach der Nierentransplantation Immunsuppressiva.

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Eine optimale und evidenzbasierte medizinische Versorgung von pädiatrischen Nierentransplantatempfängern erfordert Daten aus klinischen Studien. Doch ein großer Teil der klinischen Studien bleibt unveröffentlicht oder wird erst spät publiziert, wie eine aktuelle Analyse zeigt. Dies kann zu einem Publikationsbias führen, der eine negative Auswirkung auf die klinische Entscheidungsfindung hat, warnt Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff.

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Die Adipositas hat Einfluss auf die Auswahl von Nierentransplantationskandidaten. Eine bundesweite Umfrage an allen deutschen Transplantationszentren hat erfasst, welche Rolle BMI-Schwellenwerte dabei spielen und welchen Stellenwert die bariatrische Chirurgie einnimmt. Dr. med. Tomasz Dziodzio und Prof. Dr. med. Robert Öllinger fassen die Ergebnisse der Untersuchung zusammen.

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Eine kurzzeitige Modifikation der immunsuppressiven Therapie bei nierentransplantierten Patienten kann zu einer verbesserten Immunität nach SARS-CoV2-Impfung führen. Dr. Eva Schrezenmeier und Dr. Arne Sattler stellen die Ergebnisse einer aktuellen Studie aus JCI Insight vor.

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Durch den transplazentaren Zellaustausch zwischen Mutter und Fetus während der Schwangerschaft, der zu Mikrochimärismus führt, kann es zu immunologischen Unterschieden zwischen väterlichem und mütterlichem Spender kommen. Vor diesem Hintergrund stellt Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff eine Studie vor, in der untersucht wurde, ob sich das Ergebnis der Lebendnierentransplantation bei Kleinkindern nach mütterlicher im Vergleich zur väterlichen Organspende unterscheidet.

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Der Verlust von Nierentransplantaten ist häufig multifaktoriell bedingt und komplexer als bisher angenommen, wie eine Studie im Journal of the American Society of Nephrology zeigt. Dr. med. Manuel Mayrdorfer, Wien, stellt die Ergebnisse der Untersuchung vor.

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Eine stationäre spezialisierte Rehabilitation kann die ambulante Nachsorge nach Nierentransplantation und Nierenlebendspende sinnvoll ergänzen. Ein aktueller Übersichtsartikel von Dr. med. Doris Gerbig, Fachklinik Bad Heilbrunn, in Der Nephrologe gibt detaillierte Einblicke in die Voraussetzungen, Ziele und Maßnahmen der Rehabilitation nach Nierentransplantation.

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Eine retrospektive Langzeit-Analyse über 15 Jahre aus Hannover untersucht, wie die Art der präoperativen Dialyse das Langzeit-Ergebnis nach der Nierentransplantation beeinflusst. Patienten, die vor der Nierentransplantation eine Peritonealdialyse erhielten, zeigten bessere Ergebnisse im Vergleich zu Patienten mit Hämodialyse.

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Neue Daten über maligne Erkrankungen bei terminaler Niereninsuffizienz und neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten sollten dazu veranlassen, die derzeitige Praxis der Wartezeit nach malignen Erkrankungen vor einer Nierentransplantation zu überdenken. Dafür plädiert ein aktuelles Statement, dessen Eckpunkte Prof. Dr. Klemens Budde vorstellt.

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Bisher war wenig über die langfristigen Ergebnisse einer Nierentransplantation von HIV-positiven Spendern in HIV-positive Empfänger bekannt. Auch über potentielle Risiken, wie vom Spender übertragene Resistenzen oder HIV-Superinfektionen, wusste man nicht viel. Eine Studiengruppe aus Kapstadt, Südafrika hat nun genaue diese Aspekte untersucht.

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