Journal Club

Eine kurzzeitige Modifikation der immunsuppressiven Therapie bei nierentransplantierten Patienten kann zu einer verbesserten Immunität nach SARS-CoV2-Impfung führen. Dr. Eva Schrezenmeier und Dr. Arne Sattler stellen die Ergebnisse einer aktuellen Studie aus JCI Insight vor.

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Durch den transplazentaren Zellaustausch zwischen Mutter und Fetus während der Schwangerschaft, der zu Mikrochimärismus führt, kann es zu immunologischen Unterschieden zwischen väterlichem und mütterlichem Spender kommen. Vor diesem Hintergrund stellt Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff eine Studie vor, in der untersucht wurde, ob sich das Ergebnis der Lebendnierentransplantation bei Kleinkindern nach mütterlicher im Vergleich zur väterlichen Organspende unterscheidet.

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Der Verlust von Nierentransplantaten ist häufig multifaktoriell bedingt und komplexer als bisher angenommen, wie eine Studie im Journal of the American Society of Nephrology zeigt. Dr. med. Manuel Mayrdorfer, Wien, stellt die Ergebnisse der Untersuchung vor.

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Eine stationäre spezialisierte Rehabilitation kann die ambulante Nachsorge nach Nierentransplantation und Nierenlebendspende sinnvoll ergänzen. Ein aktueller Übersichtsartikel von Dr. med. Doris Gerbig, Fachklinik Bad Heilbrunn, in Der Nephrologe gibt detaillierte Einblicke in die Voraussetzungen, Ziele und Maßnahmen der Rehabilitation nach Nierentransplantation.

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Eine retrospektive Langzeit-Analyse über 15 Jahre aus Hannover untersucht, wie die Art der präoperativen Dialyse das Langzeit-Ergebnis nach der Nierentransplantation beeinflusst. Patienten, die vor der Nierentransplantation eine Peritonealdialyse erhielten, zeigten bessere Ergebnisse im Vergleich zu Patienten mit Hämodialyse.

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Neue Daten über maligne Erkrankungen bei terminaler Niereninsuffizienz und neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten sollten dazu veranlassen, die derzeitige Praxis der Wartezeit nach malignen Erkrankungen vor einer Nierentransplantation zu überdenken. Dafür plädiert ein aktuelles Statement, dessen Eckpunkte Prof. Dr. Klemens Budde vorstellt.

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Bisher war wenig über die langfristigen Ergebnisse einer Nierentransplantation von HIV-positiven Spendern in HIV-positive Empfänger bekannt. Auch über potentielle Risiken, wie vom Spender übertragene Resistenzen oder HIV-Superinfektionen, wusste man nicht viel. Eine Studiengruppe aus Kapstadt, Südafrika hat nun genaue diese Aspekte untersucht.

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Letermovir ist ein neuartiger viraler Terminaseinhibitor, der derzeit für die Prophylaxe gegen Cytomegalie (CMV)-Infektionen nach allogener Stammzelltransplantation zugelassen ist. Der Einsatz von Letermovir ist bei solider Organtransplantation befindet sich derzeit noch in der klinischen Entwicklung. Die Substanz könnte jedoch eine vielversprechende Ergänzung zu den derzeit verfügbaren Therapien zur CMV-Prävention darstellen.

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Nach einer bahnbrechenden Serie von erfolgreichen Geburten nach Uteruslebendspende wurde vor kurzem das erste Baby nach einer Uterustransplantation von einer verstorbenen Spenderin geboren. Welche Chancen und Herausforderungen diese neue Entwicklung bietet, berichten Prof. Dr. Johann Pratschke und Kollegen in einem Kommentar in Transplantation.

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In einem aktuellen Übersichtsartikel im Deutschen Ärzteblatt befassen sich Prof. Dr. Stephan A. Brandt und Prof. Dr. Heinz Angstwurm mit der medizinisch-naturwissenschaftlichen Bedeutung des IHA als sicheres Todeszeichen.

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