Obwohl in Umfragen die Mehrheit der deutschen Bevölkerung die Widerspruchslösung beim Thema Organspende befürwortete, lehnte der Bundestag diese ab. Stattdessen sollen zusätzliche Maßnahmen die bisherige Zustimmungslösung ergänzen und so die Spenderzahlen erhöhen.

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Am Donnerstag, dem 16. Januar 2020, entscheidet der Deutsche Bundestag über den Entwurf eines Gesetzes zur Regelung der doppelten Widerspruchslösung im Transplantationsgesetz. Die Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG) hofft auf eine Zustimmung zu diesem Gesetzentwurf, sie sieht die Einführung der Widerspruchslösung nicht nur als Chance, um den eklatanten Mangel an Spenderorganen zu beheben, sondern als eine ethische Pflicht.

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Der Nachweis zellfreier Transplantat-DNA bietet neue Möglichkeiten der Transplantatüberwachung nach einer Organtransplantation. Prof. Dr. med. Dr. h.c. M. Oellerich, Dr. rer. nat. J. Beck, Dr. med. C. Bauer, Prof. Dr. med. E. Schütz stellen das Liquid-Biopsy-basierte Verfahren vor.

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Bei einer Nierenlebendspende ist die Sicherheit des Spenders das höchste Gebot. Neben den medizinischen Folgeerscheinungen, wie Hypertonie, rücken in den letzten Jahren immer mehr psychosoziale Probleme nach der Spende, wie eine Verschlechterung der psychischen Verfassung und eine Erhöhung von Fatigue, in den Fokus. PD Dr. med. Alexander Weidemann informiert über die wichtigsten Erkenntnisse und zeigt aktuelle Perspektiven in der psychosozialen Evaluation von potentiellen Spendern auf.

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Transplantationsmediziner aus ganz Deutschland trafen sich beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Transplantationsmedizin in Hannover. Die transplant-campus-Redaktion war vor Ort und hat zahlreiche Sessions besucht. Finden Sie hier eine kurze Zusammenfassung interessanter Vorträge. Erfahren Sie mehr zur Maschinenperfusion der Niere, Entwicklung einer Leberfibrose bei Klasse-II-DSA, Split-Leber-Transplantation und zur Dynamik einer pulmonalen Hypertonie vor Lungentransplantation.

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Regelmäßige Bewegung kann dazu beitragen, chronische Erkrankungen zu verhindern und den Erfolg einer Transplantation zu sichern. Das belegen Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover in mehreren Studien.

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Bisher war wenig über die langfristigen Ergebnisse einer Nierentransplantation von HIV-positiven Spendern in HIV-positive Empfänger bekannt. Auch über potentielle Risiken, wie vom Spender übertragene Resistenzen oder HIV-Superinfektionen, wusste man nicht viel. Eine Studiengruppe aus Kapstadt, Südafrika hat nun genaue diese Aspekte untersucht.

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Letermovir ist ein neuartiger viraler Terminaseinhibitor, der derzeit für die Prophylaxe gegen Cytomegalie (CMV)-Infektionen nach allogener Stammzelltransplantation zugelassen ist. Der Einsatz von Letermovir ist bei solider Organtransplantation befindet sich derzeit noch in der klinischen Entwicklung. Die Substanz könnte jedoch eine vielversprechende Ergänzung zu den derzeit verfügbaren Therapien zur CMV-Prävention darstellen.

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Prof. Dr. med. Oliver Witzke beschreibt einen Fall von „early onset“ Cytomegalievirus (CMV)-Erkrankung und gibt einen Überblick zu „late onset“ CMV.

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Wenn Testdaten und klinische Symptome nicht zusammen passen: Prof. Dr. Nina Babel stellt die Virusdiagnostik und -therapie bei einer Patienten mit CMV-Reaktivierung und BKV-Ko-Infektion vor.

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Eine aktive Immunisierung mit Lebendimpfstoffen ist nach einer Transplantation in der Regel kontraindiziert. Doch wie geht man im Einzelfall bei einer akuten Exposition vor, zum Beispiel bei einem Masern-Ausbruch? Diskutieren Sie das Pro & Contra der aktiven Immunisierung nach Impfung. Von Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff.

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Ergebnisse u. a. der ZEUS- und die HERAKLES-Studien zeigen, dass CNI-freie oder reduzierte Regimes einen wirksamen und sicheren Therapieansatz für die Erhaltungs-Immunsuppression nach Nierentransplantation darstellen. Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Diskutieren Sie das Pro & Contra der Alternativen zu CNI. Von Prof. Dr. med. Klemens Budde.

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