Wissen kompakt

Die Immunantwort von Organtransplantierten ist aufgrund der Immunsuppression abgeschwächt. Trotzdem mobilisieren die verschiedenen COVID-19-Impfstoffe die Immunabwehr von Transplantat-Empfängern auf verschiedenen Wegen und können sich dabei ergänzen. Das hat auch Auswirkungen auf die Teststrategie von transplanierten Patienten. Diese spannenden Ergebnisse liefert eine aktuelle Untersuchung aus Deutschland.

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Drei aktuelle Studien geben gute und schlechte Nachrichten zur COVID-19-Impfung bei Organtransplantierten. Transplantatempfänger haben auch nach einer kompletten Impfung ein hohes Risiko für eine Durchbruchinfektion mit schwerem Verlauf. Transplantierte können jedoch von einer dritten Impfung durch einen besseren Impfschutz profitieren. Das hat auch die FDA überzeugt, die eine Boosterimpfung für Menschen mit Immunschwäche zugelassen hat.

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Die Zeit des Übergangs vom Jugend- in das Erwachsenenalter geht mit weitreichenden körperlichen, psychischen und sozialen Veränderungen einher. In dieser Phase sind gerade junge Transplantationspatienten besonders vulnerabel und benötigen Unterstützung. Eine neue S3-Leitlinie gibt nun Empfehlungen für die Transition von der Pädiatrie zur Erwachsenmedizin.

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Trotz kontinuierlicher Verbesserung des Transplantations-Outcomes besteht weiterhin ein gesundheitliches Risiko u.a. durch Transplantatabstoßung und Immunsuppressiva-induzierte Komplikationen. Es besteht daher Bedarf für innovative und personalisierte therapeutische Konzepte. Eine Rolle bei der Verbesserung des Transplantat-Outcomes könnte das Darmmikrobiom spielen. In diesem Zusammenhang berichtet Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff über das Darmmikrobiom und seinen potenziellen Einfluss.

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Eine neue S1-Leitlinie gibt Empfehlungen, was bei der Versorgung von schwer leberkranken Patienten und von lebertransplantierten Patienten in der Zeit der COVID-19-Pandemie zu beachten ist.

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Eine fundierte Rehabilitation kann erheblich zum langfristigen Erfolg einer Lebertransplantation beitragen und bietet nicht nur für die Patienten, sondern auch gesamtgesellschaftlich Vorteile. Was sind die Inhalte und Ziele der Reha nach einer Lebertransplantation? Wie wird die Rehabilitation organisiert und finanziert? Zu diesen und weiteren Fragen gibt Prof. Dr. Kerstin Herzer Antworten auf transplant campus.

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Ein Forschungsteam des Klinikums der Ruhr-Universität Bochum hat einen Test etabliert, der Aufschluss über die Immunreaktion auf das neuartige Coronavirus bei Patientinnen und Patienten gibt, die Immunsuppressiva einnehmen. Im Interview auf transplant campus erzählt Prof. Nina Babel über das überraschende Ergebnis: Die Patienten können trotz Immunsuppression eine gute Immunantwort auf SARS-Cov-2 erzielen.

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Trotz aller Fortschritte in der Transplantationsmedizin wird deren Erfolg durch den zunehmenden Organmangel geschmälert. Die Schaffung transplantierbarer Organe mittels Tissue Engineering, also der biotechnologischen Herstellung komplexer Gewebestrukturen, stellt vor diesem Hintergrund eine mögliche Alternative dar. Eriselda Keshi und Prof. Igor M. Sauer geben einen Überblick über die technischen Methoden und den aktuellen Stand des 3D-Drucks von Organen und Geweben.

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Die neue Zusatzweiterbildung Transplantationsmedizin ist auf einem guten Weg und soll in Kürze in vielen Bundesländern eingeführt werden. Prof. Dr. Felix Braun gibt im Interview mit transplant campus Auskunft über die Inhalte und den aktuellen Stand der Zusatzweiterbildung in Deutschland.

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Eurotransplant hat seine Organisationstruktur neu definiert und umgesetzt. Nach fast fünf Jahren der Diskussionen, Anpassungen und Vorbereitungen trat die neue Eurotransplant-Führungsstruktur Anfang 2020 in Kraft. Prof. Dr. Johann Pratschke stellt die neue Struktur vor.

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