Journal Club

Eine umfragebasierte Analyse der Nachsorgestrukturen nach Lebertransplantation an zwölf deutschen Lebertransplantationszentren zeigt sehr heterogene Ansätze in der Nachsorge, sowohl inhaltlich als auch organisatorisch, und gibt Implikationen für eine Verbesserung der Nachsorge. Prof. Dr. med. Kerstin Herzer stellt ausgewählte Ergebnisse der Untersuchung vor.

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In der DHOPE-DCD-Studie reduzierte eine hypotherme oxygenierte Maschinenperfusion von Spenderlebern bei Organspende nach Herzkreislaufstillstand erheblich das Risiko von nicht-anastomotischen Gallengangstrikturen im Vergleich zur statischen Kaltlagerung. Prof. Dr. med. Johann Pratschke präsentiert die Ergebnisse der Studie im Journal Club.

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Eine fortschreitende Sarkopenie erhöht bei lebertransplantierten Patienten die Sterblichkeit. Der Sarkopenie kann durch rehabilitative Maßnahmen entgegengewirkt werden. Allerdings ist in Deutschland noch viel Luft nach oben beim Thema Rehabilitation nach Lebertransplantation. Nur ein geringer Anteil der rehabedürftigen Patienten scheint tatsächlich eine Rehabilitation nach Lebertransplantation zu erhalten, wie aktuelle Daten zeigen. Prof. Dr. Kerstin Herzer fasst die Erkenntnisse für transplant...

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Letermovir ist ein neuartiger viraler Terminaseinhibitor, der derzeit für die Prophylaxe gegen Cytomegalie (CMV)-Infektionen nach allogener Stammzelltransplantation zugelassen ist. Der Einsatz von Letermovir ist bei solider Organtransplantation befindet sich derzeit noch in der klinischen Entwicklung. Die Substanz könnte jedoch eine vielversprechende Ergänzung zu den derzeit verfügbaren Therapien zur CMV-Prävention darstellen.

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Nach einer bahnbrechenden Serie von erfolgreichen Geburten nach Uteruslebendspende wurde vor kurzem das erste Baby nach einer Uterustransplantation von einer verstorbenen Spenderin geboren. Welche Chancen und Herausforderungen diese neue Entwicklung bietet, berichten Prof. Dr. Johann Pratschke und Kollegen in einem Kommentar in Transplantation.

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Eine normotherme Maschinenperfusion von Spenderlebern geht im Vergleich zur herkömmlichen kalten Lagerung mit um 50 % niedrigeren Raten von Transplantatschäden und verworfenen Organen einher, trotz einer 54 % längeren mittleren Lagerungszeit, wie eine Studie mit 220 Lebertransplantationen zeigt. Prof. Dr. Johann Pratschke stellt die Ergebnisse im Journal Club vor.

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In einem aktuellen Übersichtsartikel im Deutschen Ärzteblatt befassen sich Prof. Dr. Stephan A. Brandt und Prof. Dr. Heinz Angstwurm mit der medizinisch-naturwissenschaftlichen Bedeutung des IHA als sicheres Todeszeichen.

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Dank Einführung der direkt wirksamen antiviralen Substanzen (DAAs) bei HCV-Infektionen ist die Zahl der HCV-assoziierten Lebertransplantationen in Deutschland gesunken, wie eine Analyse aus elf deutschen Transplantationszentren zeigt. Prof. Dr. Kerstin Herzer stellt die Ergebnisse der Untersuchung im Journal Club vor.

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Interessierten Lesern, die sich einen Überblick zum Thema „Antikörpervermittelte Transplantatabstoßung“ verschaffen möchten, empfehlen wir einen aktuellen Review-Artikel von Dr. Alexandre Loupy und Dr. Carmen Lefaucheur, Paris, im New England Journal of Medicine.

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Eine Gruppe deutscher Transplantationsmediziner berichtet von der Heilung einer Hepatitis C (HCV)-Infektion nach akzidenteller Übertragung von einer Spenderin auf fünf verschiedene HCV-negative Empfänger. Prof. Dr. Klemens Budde fasst die wichtigsten Daten im Journal Club zusammen.

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