Wissen kompakt

Die Zeit des Übergangs vom Jugend- in das Erwachsenenalter geht mit weitreichenden körperlichen, psychischen und sozialen Veränderungen einher. In dieser Phase sind gerade junge Transplantationspatienten besonders vulnerabel und benötigen Unterstützung. Eine neue S3-Leitlinie gibt nun Empfehlungen für die Transition von der Pädiatrie zur Erwachsenmedizin.

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Trotz kontinuierlicher Verbesserung des Transplantations-Outcomes besteht weiterhin ein gesundheitliches Risiko u.a. durch Transplantatabstoßung und Immunsuppressiva-induzierte Komplikationen. Es besteht daher Bedarf für innovative und personalisierte therapeutische Konzepte. Eine Rolle bei der Verbesserung des Transplantat-Outcomes könnte das Darmmikrobiom spielen. In diesem Zusammenhang berichtet Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff über das Darmmikrobiom und seinen potenziellen Einfluss.

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Ein Forschungsteam des Klinikums der Ruhr-Universität Bochum hat einen Test etabliert, der Aufschluss über die Immunreaktion auf das neuartige Coronavirus bei Patientinnen und Patienten gibt, die Immunsuppressiva einnehmen. Im Interview auf transplant campus erzählt Prof. Nina Babel über das überraschende Ergebnis: Die Patienten können trotz Immunsuppression eine gute Immunantwort auf SARS-Cov-2 erzielen.

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Trotz aller Fortschritte in der Transplantationsmedizin wird deren Erfolg durch den zunehmenden Organmangel geschmälert. Die Schaffung transplantierbarer Organe mittels Tissue Engineering, also der biotechnologischen Herstellung komplexer Gewebestrukturen, stellt vor diesem Hintergrund eine mögliche Alternative dar. Eriselda Keshi und Prof. Igor M. Sauer geben einen Überblick über die technischen Methoden und den aktuellen Stand des 3D-Drucks von Organen und Geweben.

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Die neue Zusatzweiterbildung Transplantationsmedizin ist auf einem guten Weg und soll in Kürze in vielen Bundesländern eingeführt werden. Prof. Dr. Felix Braun gibt im Interview mit transplant campus Auskunft über die Inhalte und den aktuellen Stand der Zusatzweiterbildung in Deutschland.

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Die bisherige Transplantationsrichtline erschwert eine sinnvolle Allokation der knappen Spenderherzen. Die aktuelle Richtlinienänderung präzisiert die Kriterien zur HU-Einstufung und fordert eine internationale Prüfung aller HU-Anträge. Neue hämodynamische Kriterien auf Grundlage zeitgemäßer Therapieempfehlungen und ein intermittierendes Pausieren des HU-Status statt einer Entlistung sollen eine ausgewogenere Zuteilung der Spenderorgane ermöglichen. Uwe Schulz fasst die neue Richtlinienänderung...

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Eurotransplant hat seine Organisationstruktur neu definiert und umgesetzt. Nach fast fünf Jahren der Diskussionen, Anpassungen und Vorbereitungen trat die neue Eurotransplant-Führungsstruktur Anfang 2020 in Kraft. Prof. Dr. Johann Pratschke stellt die neue Struktur vor.

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Symptomatische Infektionen mit dem Cytomegalievirus sind eine der häufigsten viralen Komplikationen nach Transplantation. Eine aktuelle CME-zertifizierte Fortbildungseinheit von Dr. Tina Schmidt, Dr. Janine Mihm, Prof. Dr. Urban Sester und Prof. Dr. Martina Sester informiert über das Cytomegalievirus (CMV) sowie die Diagnostik, Prävention und Behandlung von CMV-Komplikationen.

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Der Nachweis zellfreier Transplantat-DNA bietet neue Möglichkeiten der Transplantatüberwachung nach einer Organtransplantation. Prof. Dr. med. Dr. h.c. M. Oellerich, Dr. rer. nat. J. Beck, Dr. med. C. Bauer, Prof. Dr. med. E. Schütz stellen das Liquid-Biopsy-basierte Verfahren vor.

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Donorspezifische Antikörper (DSA) sind ein Kriterium für eine Antikörper-basierte Abstoßung nach Herztransplantation und haben prognostische Bedeutung. Bisher erfolgten Diagnostik und Therapie meist zentrumsabhängig. PD Dr. med. Markus Barten fasst den aktuellen Kenntnisstand zusammen und plädiert für die Etablierung eines interdisziplinären Expertengremiums zur individuellen Diagnostik und Beurteilung von Patienten mit DSA vor und nach Herztransplantation.

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