Transplantations-Highlights

Auf transplant campus finden Sie aktuelle und spannende Themen aus der Transplantationsmedizin. Mit einem Klick gelangen Sie zu den Highlights in der Nierentransplantation, Lebertransplantation, Herztransplantation oder Lungentransplantation.

Niere
Leber
Herz / Lunge

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Ein Team von Herzchirurgen und Transplantationsmedizinern aus den USA berichtete von der ersten erfolgreichen Transplantation eines genetisch modifiziertes Schweineherzens in einen Mann.

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Die Chiesi News Hour jetzt On Demand: Was gibt es Neues aus der Transplantationsmedizin? Renommierte Expertinnen und Experten stellten wichtigen Publikationen der letzten 12 Monate bei der Chiesi News Hour auf dem DTG-Kongress 2021 vor.

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Seit längerem wird an der Xenotransplantation von Schweineherzen geforscht, um eines Tages das Problem des Mangels an Spenderorganen zu lösen. Was sind die neusten Entwicklungen und wie sieht es bei anderen dringend benötigten Organen aus? Der Veterinärmediziner Prof. Dr. Eckhard Wolf arbeitet an der gezielten genetischen Modifikation von Schweinen als Spender von Zellen, Geweben und Organen für die Xenotransplantation. Er beantwortet unsere Fragen zum aktuellen Stand der Forschung.

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Durch den transplazentaren Zellaustausch zwischen Mutter und Fetus während der Schwangerschaft, der zu Mikrochimärismus führt, kann es zu immunologischen Unterschieden zwischen väterlichem und mütterlichem Spender kommen. Vor diesem Hintergrund stellt Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff eine Studie vor, in der untersucht wurde, ob sich das Ergebnis der Lebendnierentransplantation bei Kleinkindern nach mütterlicher im Vergleich zur väterlichen Organspende unterscheidet.

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Neben durch die Immunsuppression bedingten Infektionen kommen auch hämatologische und onkologische Erkrankungen nach einer Transplantation häufiger vor als in der Allgemeinbevölkerung. Einen Überblick zu PTLD und neue Erkenntnisse zu deren Therapie wurden auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Transplantationsmedizin gezeigt.

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Die Hepatitis C-Virusinfektion war bis vor Kurzem einer der häufigsten Gründe für eine Lebertransplantation. Die Erkrankung kann inzwischen jedoch bei fast allen Patienten in kurzer Zeit geheilt werden. Eine aktuelle Publikation mit Daten von elf hepatologischen Zentren in Deutschland zeigt, dass durch die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten der Bedarf an Lebertransplantationen aufgrund von Hepatitis C deutlich gesunken ist.

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Das dringendste Ziel für einen Transplantationskandidaten ist die rettende Operation. Doch wie geht es weiter, wenn das neue Organ im Körper ist? Wie sieht es danach mit der Adhärenz des individuellen Patienten aus und kann man dies mithilfe psychosozialer Bewertungsscores eventuell schon vor der OP vorhersagen? Diese Fragen wurden auch auf dem DTG-Kongress intensiv diskutiert.

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Der Verlust von Nierentransplantaten ist häufig multifaktoriell bedingt und komplexer als bisher angenommen, wie eine Studie im Journal of the American Society of Nephrology zeigt. Dr. med. Manuel Mayrdorfer, Wien, stellt die Ergebnisse der Untersuchung vor.

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Mit vielen Vorträgen und Postern spielte das Thema Corona-Pandemie auch 2021 wieder eine große Rolle beim Jahreskongress der Deutschen Transplantationsgesellschaft. Im Fokus standen u. a. wichtige Erkenntnisse zu spezifischer Gefährdung und Immunisierung von Transplantationspatienten.

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Die Coronavirus-Pandemie hat die Transplantationsmedizin vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Wie sich die Mediziner dabei geschlagen haben und welche neue Lösungsansätze es für den Organmangel gibt, waren zwei eifrig diskutierte Themen auf dem DTG-Jahreskongress 2021.

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Eine stationäre spezialisierte Rehabilitation kann die ambulante Nachsorge nach Nierentransplantation und Nierenlebendspende sinnvoll ergänzen. Ein aktueller Übersichtsartikel von Dr. med. Doris Gerbig, Fachklinik Bad Heilbrunn, in Der Nephrologe gibt detaillierte Einblicke in die Voraussetzungen, Ziele und Maßnahmen der Rehabilitation nach Nierentransplantation.

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Im Rahmen einer multizentrischen randomisierten Studie setzt das Deutsche Herzzentrum Berlin erstmals in Deutschland ein neuartiges Maschinenperfusionssystem zur hypothermen, oxygenierten Perfusion von Spenderherzen ein.

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Eine neue Studie zeigt, dass die Zahl der Organtransplantationen während der ersten Welle der COVID-19-Pandemie weltweit stark zurückging. Dabei gab es teils erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Ländern.

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Unser aktuelles nephrospezial-Ausgabe beschäftigt sich mit der Adhärenz bei nierentransplantierten Patienten. Warum nehmen manche Patienen ihre Immunsuppressiva nicht regelmäßig ein, wie kann man Adhärenz messen und sie verbessern? Außerdem stellen wir Ihnen zum Thema renale Anämie aktuelle Head-to-Head-Studien zu kurz- bzw. langwirksamen ESAs sowie zu Prolyl-Hydroxylase-Inhibitoren vor.

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Die Immunantwort von Organtransplantierten ist aufgrund der Immunsuppression abgeschwächt. Trotzdem mobilisieren die verschiedenen COVID-19-Impfstoffe die Immunabwehr von Transplantat-Empfängern auf verschiedenen Wegen und können sich dabei ergänzen. Das hat auch Auswirkungen auf die Teststrategie von transplanierten Patienten. Diese spannenden Ergebnisse liefert eine aktuelle Untersuchung aus Deutschland.

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Drei aktuelle Studien geben gute und schlechte Nachrichten zur COVID-19-Impfung bei Organtransplantierten. Transplantatempfänger haben auch nach einer kompletten Impfung ein hohes Risiko für eine Durchbruchinfektion mit schwerem Verlauf. Transplantierte können jedoch von einer dritten Impfung durch einen besseren Impfschutz profitieren. Das hat auch die FDA überzeugt, die eine Boosterimpfung für Menschen mit Immunschwäche zugelassen hat.

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Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten hat ihre Leitlinie zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Hepatitis-B-Infektion aktualisiert. Ein ausführliches Kapitel widmet sich dem Management von Patienten mit HBV-Infektion vor und nach einer Organtransplantation

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Die Zeit des Übergangs vom Jugend- in das Erwachsenenalter geht mit weitreichenden körperlichen, psychischen und sozialen Veränderungen einher. In dieser Phase sind gerade junge Transplantationspatienten besonders vulnerabel und benötigen Unterstützung. Eine neue S3-Leitlinie gibt nun Empfehlungen für die Transition von der Pädiatrie zur Erwachsenmedizin.

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Die Lebendspende ist ein wichtiges Element in der Transplantationsmedizin in Deutschland und braucht einen sicheren rechtlichen, medizinischen und ethischen Rahmen. Derzeit wird der Entwurf der Richtlinie zum Empfängerschutz bei der Lebendorganspende erarbeitet. Er kann seit Kurzem kommentiert werden.

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Trotz kontinuierlicher Verbesserung des Transplantations-Outcomes besteht weiterhin ein gesundheitliches Risiko u.a. durch Transplantatabstoßung und Immunsuppressiva-induzierte Komplikationen. Es besteht daher Bedarf für innovative und personalisierte therapeutische Konzepte. Eine Rolle bei der Verbesserung des Transplantat-Outcomes könnte das Darmmikrobiom spielen. In diesem Zusammenhang berichtet Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff über das Darmmikrobiom und seinen potenziellen Einfluss.

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Die S3-Leitlinie zum hepatozellulären Karzinom (HCC) wurde aktualisiert und um die biliären Karzinome erweitert. Eine wichtige Neuerung bei der Lebertransplantation betrifft Patienten mit einem HCC außerhalb der Mailand-Kriterien und innerhalb der UCSF-Kriterien.

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Die Corona-Pandemie ist eine große Herausforderung für die Versorgung von dialysierten und nierentransplantierten Patienten. PD Dr. med. Alexander Weidemann gibt anhand von zwei exemplarischen Fallbeispielen aus der Praxis einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und zeigt, wie komplex und dramatisch die Auswirkungen der Pandemie im Bereich der Organtransplantation sind.

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Für Menschen mit schweren Lungenerkrankungen ist die Lungentransplantation oft die einzige Überlebenschance. Doch Spenderlungen sind Mangelware. Abhilfe könnte eine neue Biohybrid-Lunge bringen, die derzeit in Hannover entwickelt und erforscht wird.

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Eine umfragebasierte Analyse der Nachsorgestrukturen nach Lebertransplantation an zwölf deutschen Lebertransplantationszentren zeigt sehr heterogene Ansätze in der Nachsorge, sowohl inhaltlich als auch organisatorisch, und gibt Implikationen für eine Verbesserung der Nachsorge. Prof. Dr. med. Kerstin Herzer stellt ausgewählte Ergebnisse der Untersuchung vor.

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Seit Beginn der COVID-19-Pandemie wurden weltweit rund 40 Lungentransplantationen bei schweren COVID-19-Verläufen durchgeführt. Nun berichtet ein internationales Konsortium von seinen Erfahrungen und hat Selektionskriterien entwickelt, welche Patienten dafür infrage kommen.

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Die Messung des Torque-Teno-Virus (TTV) ist eine vielversprechende Methode zum Immunmonitoring nach Nierentransplantation. TTV könnte als Biomarker zur Risikostratifizierung von akuten Rejektionen und Infektionen eingesetzt werden. Was ist TTV und welche Ergebnisse kann das TTV-Monitoring erbringen?

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In der DHOPE-DCD-Studie reduzierte eine hypotherme oxygenierte Maschinenperfusion von Spenderlebern bei Organspende nach Herzkreislaufstillstand erheblich das Risiko von nicht-anastomotischen Gallengangstrikturen im Vergleich zur statischen Kaltlagerung. Prof. Dr. med. Johann Pratschke präsentiert die Ergebnisse der Studie im Journal Club.

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Nierentransplantierte Frauen und Männer mit Kinderwunsch stehen häufig vor der Frage, ob eine Schwangerschaft nach der Transplantation möglich ist. Auf eigene Kinder müssen Transplantat-Empfänger häufig nicht verzichten. Allerdings gibt es einige Maßnahmen und Risiken zu beachten. Prof. Dr. med. Michael Fischereder fasst die Situation in einem kurzen Bericht zusammen.

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Eine neue S1-Leitlinie gibt Empfehlungen, was bei der Versorgung von schwer leberkranken Patienten und von lebertransplantierten Patienten in der Zeit der COVID-19-Pandemie zu beachten ist.

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Die Prinzipien der immunsuppressiven Therapie nach einer Nierentransplantation bei Kindern und Jugendlichen sind ähnlich wie bei Erwachsenen. Allerdings gilt es hier einige pädiatrische Besonderheiten zu beachten, wie Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff in einem aktuellen Übersichtsartikel und einer Präsentation auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Transplantationsmedizin (DTG) berichtet.

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Eine fortschreitende Sarkopenie erhöht bei lebertransplantierten Patienten die Sterblichkeit. Der Sarkopenie kann durch rehabilitative Maßnahmen entgegengewirkt werden. Allerdings ist in Deutschland noch viel Luft nach oben beim Thema Rehabilitation nach Lebertransplantation. Nur ein geringer Anteil der rehabedürftigen Patienten scheint tatsächlich eine Rehabilitation nach Lebertransplantation zu erhalten, wie aktuelle Daten zeigen. Prof. Dr. Kerstin Herzer fasst die Erkenntnisse für transplant...

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CMV-Hyperimmunglobulin (CMVIG) ist hochkonzentriertes humanes polyklonales Hyperimmunglobulin, das spezifisch und gezielt gegen CMV gerichtet ist. Es wird bei asymptomatischen Patienten ergänzend zu Virostatika in der Prophylaxe sowie der präemptiven Therapie von CMV-Infektionen eingesetzt. CMVIG wird neben der direkten antiviralen Aktivität auch mit immunmodulatorischen Effekten in Verbindung gebracht.

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Eine fundierte Rehabilitation kann erheblich zum langfristigen Erfolg einer Lebertransplantation beitragen und bietet nicht nur für die Patienten, sondern auch gesamtgesellschaftlich Vorteile. Was sind die Inhalte und Ziele der Reha nach einer Lebertransplantation? Wie wird die Rehabilitation organisiert und finanziert? Zu diesen und weiteren Fragen gibt Prof. Dr. Kerstin Herzer Antworten auf transplant campus.

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Ein Forschungsteam des Klinikums der Ruhr-Universität Bochum hat einen Test etabliert, der Aufschluss über die Immunreaktion auf das neuartige Coronavirus bei Patientinnen und Patienten gibt, die Immunsuppressiva einnehmen. Im Interview auf transplant campus erzählt Prof. Nina Babel über das überraschende Ergebnis: Die Patienten können trotz Immunsuppression eine gute Immunantwort auf SARS-Cov-2 erzielen.

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Dank neuer Entwicklungen und Technologien in der Genetik können heute immer mehr genetisch bedingte Nierenerkrankungen identifiziert werden. Die Ergebnisse genetischer Untersuchungen können dabei entscheidenden Einfluss auf das weitere therapeutische Vorgehen haben. PD Dr.med. Alexander Weidemann informiert über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen und plädiert für eine konsequentere Testung auf genetische Nierenerkrankungen bei unspezifischen histologischen Veränderungen der Niere.

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Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) empfahl die bedingte Zulassung von Imlifidase bei Nierentransplantation. Die Behandlung soll die Nierentransplantation bei hochsensibilisierten Patienten mit positivem Crossmatch-Test ermöglichen.

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Eine internationale Studie, deren Ergebnisse vor kurzem in der Fachzeitschrift Lancet erschienen, hat die Verträglichkeit neuartiger Ansätze für die Zelltherapie bei Nierentransplantationen untersucht. Mit einer neuartigen Zelltherapie konnte die immunsuppressive Behandlung bei rund 40% der Patienten nach Nierentransplantation reduziert werden und Nebenwirkungen wie Virusinfektionen konnten vermieden werden.

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Eine retrospektive Langzeit-Analyse über 15 Jahre aus Hannover untersucht, wie die Art der präoperativen Dialyse das Langzeit-Ergebnis nach der Nierentransplantation beeinflusst. Patienten, die vor der Nierentransplantation eine Peritonealdialyse erhielten, zeigten bessere Ergebnisse im Vergleich zu Patienten mit Hämodialyse.

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Trotz aller Fortschritte in der Transplantationsmedizin wird deren Erfolg durch den zunehmenden Organmangel geschmälert. Die Schaffung transplantierbarer Organe mittels Tissue Engineering, also der biotechnologischen Herstellung komplexer Gewebestrukturen, stellt vor diesem Hintergrund eine mögliche Alternative dar. Eriselda Keshi und Prof. Igor M. Sauer geben einen Überblick über die technischen Methoden und den aktuellen Stand des 3D-Drucks von Organen und Geweben.

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Die digitale Plattform MACCS ermöglicht eine bessere und zeitgemäße Kommunikation und Dokumentation in der komplexen Versorgung chronisch kranker Patienten im häuslichen Umfeld. Das Konzept wurde prototypisch für nierentransplantierte Patienten entwickelt und wird jetzt weltweit erstmalig routinemäßig für das Home-Monitoring der nierentransplantierten Patienten verwendet. Dr. Düttmann-Rehnolt und Prof. Budde geben ein Update zu den aktuellen Entwicklungen des Projekts.

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Die bisherige Transplantationsrichtline erschwert eine sinnvolle Allokation der knappen Spenderherzen. Die aktuelle Richtlinienänderung präzisiert die Kriterien zur HU-Einstufung und fordert eine internationale Prüfung aller HU-Anträge. Neue hämodynamische Kriterien auf Grundlage zeitgemäßer Therapieempfehlungen und ein intermittierendes Pausieren des HU-Status statt einer Entlistung sollen eine ausgewogenere Zuteilung der Spenderorgane ermöglichen. Uwe Schulz fasst die neue Richtlinienänderung...

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Neue Daten über maligne Erkrankungen bei terminaler Niereninsuffizienz und neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten sollten dazu veranlassen, die derzeitige Praxis der Wartezeit nach malignen Erkrankungen vor einer Nierentransplantation zu überdenken. Dafür plädiert ein aktuelles Statement, dessen Eckpunkte Prof. Dr. Klemens Budde vorstellt.

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Bisher war wenig über die langfristigen Ergebnisse einer Nierentransplantation von HIV-positiven Spendern in HIV-positive Empfänger bekannt. Auch über potentielle Risiken, wie vom Spender übertragene Resistenzen oder HIV-Superinfektionen, wusste man nicht viel. Eine Studiengruppe aus Kapstadt, Südafrika hat nun genaue diese Aspekte untersucht.

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Der Nachweis zellfreier Transplantat-DNA bietet neue Möglichkeiten der Transplantatüberwachung nach einer Organtransplantation. Prof. Dr. med. Dr. h.c. M. Oellerich, Dr. rer. nat. J. Beck, Dr. med. C. Bauer, Prof. Dr. med. E. Schütz stellen das Liquid-Biopsy-basierte Verfahren vor.

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Bei einer Nierenlebendspende ist die Sicherheit des Spenders das höchste Gebot. Neben den medizinischen Folgeerscheinungen, wie Hypertonie, rücken in den letzten Jahren immer mehr psychosoziale Probleme nach der Spende, wie eine Verschlechterung der psychischen Verfassung und eine Erhöhung von Fatigue, in den Fokus. PD Dr. med. Alexander Weidemann informiert über die wichtigsten Erkenntnisse und zeigt aktuelle Perspektiven in der psychosozialen Evaluation von potentiellen Spendern auf.

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Letermovir ist ein neuartiger viraler Terminaseinhibitor, der derzeit für die Prophylaxe gegen Cytomegalie (CMV)-Infektionen nach allogener Stammzelltransplantation zugelassen ist. Der Einsatz von Letermovir ist bei solider Organtransplantation befindet sich derzeit noch in der klinischen Entwicklung. Die Substanz könnte jedoch eine vielversprechende Ergänzung zu den derzeit verfügbaren Therapien zur CMV-Prävention darstellen.

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Nach einer bahnbrechenden Serie von erfolgreichen Geburten nach Uteruslebendspende wurde vor kurzem das erste Baby nach einer Uterustransplantation von einer verstorbenen Spenderin geboren. Welche Chancen und Herausforderungen diese neue Entwicklung bietet, berichten Prof. Dr. Johann Pratschke und Kollegen in einem Kommentar in Transplantation.

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Donorspezifische Antikörper (DSA) sind ein Kriterium für eine Antikörper-basierte Abstoßung nach Herztransplantation und haben prognostische Bedeutung. Bisher erfolgten Diagnostik und Therapie meist zentrumsabhängig. PD Dr. med. Markus Barten fasst den aktuellen Kenntnisstand zusammen und plädiert für die Etablierung eines interdisziplinären Expertengremiums zur individuellen Diagnostik und Beurteilung von Patienten mit DSA vor und nach Herztransplantation.

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Das JC-Polyomavirus kann bei Erwachsenen in Einzelfällen eine Transplantatnephropathie hervorrufen. Daten zu pädiatrischen Patienten fehlten bislang. Eine multizentrische Studie gibt nun Aufschluss über die Prävalenz und Morbidität von JC-Polyomaviren bei nierentransplantierten Kindern und Jugendlichen, wie Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff und PD Dr. Britta Höcker berichten.

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Eine multizentrische Studie liefert wichtige Hinweise zu Auftreten und Risikofaktoren der BK-Polyomavirus-Virämie und -Nephropathie bei nierentransplantierten Kindern und Jugendlichen. Die Ergebnisse haben auch Konsequenzen für das BKPyV-Monitoring. Prof. Dr. med. Burkhard Tönshoff und PD Dr. Britta Höcker fassen die wichtigsten Daten der Studie als Text und Präsentation zusammen.

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Information und Kommunikation zur Nierentransplantation

Die erste Nierentransplantation durch Joseph E. Murray war eine medizinische Sensation. Seitdem hat sich vieles getan. Finden Sie hier aktuelle Beiträge, Kasuistiken und Kongressberichte zum Thema Nierentransplantation, u. a. zu Lebendspende, Immunsuppression, Infektionen, Nachsorge und weiteren spannenden Themen. Zum Organschwerpunkt Nierentransplantation

Aktuelles und fachlicher Austausch rund um die Lebertransplantation

Der US-Chirurg Thomas E. Starzl führte erstmals eine Lebertransplantation durch. Das Fachgebiet hat sich seit damals rasant entwickelt. Informieren Sie sich hier über aktuelle Erkenntnisse in der Lebertransplantation: Artikel, Kongresszusammenfassung und Fallvorstellungen u. a. zum Management bei Hepatitis-C- oder Cytomegalie-Virus-Infektionen, Begleiterkrankungen uvm. Zum Organschwerpunkt Lebertransplantation

Wissen und Erfahrung zur Herz- und Lungentransplantation

Von Pionieren der Herztransplantation wie Christiaan Barnard und Norman Shumway bis zu den aktuellen Entwicklungen von heute. Die Transplantationsmedizin hat in den letzten Jahrzehnten enorme Entwicklungen mitgemacht. Finden Sie hier aktuelle Aspekte der Herz- und Lungentransplantation u. a. zu den Themen Allokation und Organspende, Assist Device Therapie, Transplantation marginaler Organe uvm. Zum Organschwerpunkt Herztransplantation, Lungentransplantation

Fachübergreifende Themen: Immunsuppressiva, Abstoßung und mehr

Bei jedem Organschwerpunkt werden auch fachübergreifende Transplantations-Themen gezeigt, zum Beispiel zu Organspende, Lebendspende, Immunologie, Immunsuppression, antikörpervermittelten Abstoßungsreaktionen, Adhärenz uvm.